Hallo meinen Lieben

In meinem ersten Blog habt ihr die Chance, mit mir auf eine Reise Richtung Asien zu gehen.

Ab dem 25. März 2013 werde ich die Schweiz für ca. ein halbes Jahr verlassen, zwei Monate in Nepal Volunteering machen und mich anschliessen auf einen Backpacking Trip durch Asien begeben, um neue Umgebungen und Horizonte, Länder und Leute kennen zu lernen.

In diesem Blog werdet ihr viel Lustiges, Kurioses und Spannendes lesen. Es ist toll, dass Ihr mich alle auf meiner Reise begleitet. Ich wünsche euch viel Spass beim mitreisen!

Mittwoch, 11. September 2013

Hong Kong Teil 1

Nun hiess es Auf Wiedersehen zu sagen, Alois fliegt nach Hause und für mich geht es alleine weiter Richtung China. Mit einem kurzen Aufenthalt am Kuala Lumpur Flughafen ging's direkt nach Hong Kong. Alles hat geklappt und ich bin pünktlich in Hong Kong gelandet. Mit dem Airbus fuhr ich Richtung Kowloon. Dazu muss man sagen Hong Kong ist riesig und ich habe mich für das Viertel Kowloon entschieden, es ist optimal für zum Shoppen, Ausgehen und Essen (also wie für mich gemacht). 
Der Name Kowloons kommt vom letzten Kaiser, der auf der Flucht in die Gegend des heutigen Hongkong kam. Auf einem Berg stehend sagte er, der Legende nach, zu seinen Begleitern: “Ich sehe acht Drachen”. Und meinte damit die acht Berge Hongkongs. Einer seiner verbliebenen Mandarine sagte: „Ich sehe neun Drachen“. Der neunte war der Kaiser, der vor ihm stand, denn der Drache ist in der chinesischen Kultur Symbol für den Kaiser.

Ich kam in der Nacht an, somit konnte ich meine ersten Eindrücke von “Hong Kong by Night” machen und die waren genial, ich bin verliebt :). Die Stadt ist einfach der Wahnsinn, es hat alles was (m)ein Herz begehrt.


Mein erster Tag verbrachte ich am Hafen mit einem schönen Spaziergang an der Tsim Sha Tsui East Promenade. Ich klapperte die nahegelegenen Sehenswürdigkeiten ab und genoss einen riesen Cappuccino mit einem tollen Blick auf die Hong Kong Skyline. 



Natürlich Shoppte ich mich auch bereits durch die angesagten Shoppingmeilen und schlenderte durch den bekannten Tempel Street Night Market.





Kowloon Park





Mong Kok, Lady Market, Flower Market, Bird Garden
Ich traf mich mit Charles, er ist aus Hong Kong und ein Freund von einem Freund von mir.
Er nahm mich einen Tag mit durch das turbulente Leben von Mong Kok. 




Charles



Laos Vientiane

Mit dem Schlafbus kamen wir pünktlich in der Hauptstadt von Laos an. Wir mieteten ein Fahrrad und fuhren durch die Stadt. Eigentlich wollten wir zu einem Tempel, dieser stellte sich aber als Kräutersaunen und Meditationskursen heraus.



Wir besichtigten Laos Tempel





Cope
Laos ist pro Kopf gemessen das am meisten von Bomben getroffene Land der Welt.
Während des Vietnamkrieges wurden 270 Millionen Submunitionen (Clusterbomen) bei über 580.000 Bombenangriffen abgeworfen, das entspricht durchschnittlich einem Bombenangriff alle 8 Minuten lang ueber 9 Jahre hinweg. Da selbst unter idealen Testbedingungen ca. 30% der bomblets nicht explodieren, geht man davon aus, dass sich noch etwa knapp 80 Millionen Submunitionen als explosionsbereite Blindgaenger auf dem Boden Laos befinden.

Mehr als 20.000 Menschen wurden nach dem Krieg von Streumunition getötet, vor allem Kinder sind gefährdet. Je nach Angabe gab es in den letzten zwei Jahren durchschnittlich noch immer zwischen 100 bis 300 Zwischenfaelle.Mehrere staatliche und nichtstaatliche Organisationen arbeiten an der Reinigung der betroffenen Gebiete, darunter auch COPE.


Patuxay
Vientianes nachbau des Arc de Triomphe ist eine leicht deplatzierte Sehenswürdigkeit, die das Geschäftsviertel dominiert. Es wird offiziell Patuxay genannt und gedenkt der Laoten, die in den Kriegen von der Revolution starben. 1969 wurde es aus Zement errichtet, den die USA eigentlich für den Bau eines neuen Flughafens zur Verfügung gestellt hatten, weshalb Exillaoten es auch als "vertikale Rollbahn" bezeichnen.


Buddha Park
Der Park lockt mit buddhistischen und hinduistischen Skulpturen.




Wat Si Saket
Ist der älteste Tempel von Vientiane. Das Heiligtum verfügt über einen einzigartiges Charakteristikum: In den Innenwänden des Kreuzgangs befinden sich kleine Nischen, die Buddha-Figuren aus Silber und Keramik enthalten.








Laos Luang Prabang

Nach dieser gestriegen bzw. heutigen Ankunft schliefen wir lange aus.
Wir wollten mit dem Moped zum Kuang Si Wasserfall. Kaum hatten wir das Moped gemietet und waren knapp 5 Minuten unterwegs, fing es an zu Regnen.
Also fiel unser Ausflug ins Wasser und wir verbrachten den Rest des Tages in unserem Hostel.
Laos kann nur besser werden :).

 

 Am nächsten Tag gings dann wirklich los zum Wasserfall. Er ist einfach wunderschön und liegt in einem üppig grünen, gepflegten öffentlichen Park. Unweit des Parkeingangs befinden sich Gehege mit Malaienbären, die aus den Fängn von Wilderern gerettet wurden.





Donnerstag, 5. September 2013

von Vietnam nach Laos "Über Stock und Stein"

Wir fuhren mit dem Nachtbus von Sa Pa Vietnam Richtung Laos, unser Ziel war Luang Namtha.
Die Nacht war wie jede andere im Schlafbus, äusserst unbequem und schlaflos. Mit zwei Stunden verspätung kamen wir in der Nähe der Grenze zu Laos d.h. ca. fünf Stunden Busfahrt, an.
Schnell mussten wir den Bus wechseln, zum Glück konnten wir in diesem Bus ebenfalls liegen und somit weiterschlafen. Da mein Sitz kaputt war, konnte ich "nur" liegen. Egal es ging los Richtung Grenze, nach langen Wartezeiten und ewig grundlosen Pausen, kamen wir an der Grenze zu Laos an. Wir bekamen unsere Stempel und weiter ging's.
Die Fahrt dauerte sehr sehr lange und so kamen wir erst Nachmittag's um fünf an der Wechselstation in Laos an. Mit Wechselsation ist die Bushaltestelle gemeint, wo wir den Bus wechseln mussten nach Luang Namtha, was wir unterwegs erfahren haben. Auf der Fahrt zu dieser Wechselstation kamen meine Kopfhörer weg und das I Phone von Alois. Nach einer kurzen Busdurchsuchung kamen meine verloren geglaubten Kopfhörer beim Busfahrer vorne wieder hervor, doch das Handy blieb verschwunden.
Als wäre das nicht schon genug auf unserer mittlerweile 24 Stündiger reise, erfuhren wir, dass unser Bus nach Luang Namtha nicht mehr fuhr und wir die Nacht in der Wechselsation verbringen mussten. Als Alternative dazu wurde uns vorgeschlagen, wir könnten auch Laufen (mit dem Bus ca. 4 Stunden). Nah klar doch :).
Unsere Alternative jedoch war direkt nach Luang Prabang und Namtha auslassen. Alle unsere Kollegen, die wir auf dieser Busfahrt kennengelernt hatten, fuhren nach Prabang.
Nach langem Hin und Her klappte das. Wir waren je 5 Dollar ärmer aber glücklich.
Mit dem Lokalbus fuhren wir am selben Abend los nach Luang Prabang. Natürlich mit 1 Stündiger verspätung.
Kaum losgefahren blieb der vor uns fahrende Bus im Schlamm stecken und somit auch wir. Es dauerte ziemlich lange bis der Bus wieder fahren konnte. Wir waren alle hungrig und todmüde. Als es endlich weiter ging, gab der Fahrer richtig Gas und wir blickten zwei Mal knapp dem Links gelegenen Abgrund entgegen.
Um Vier Uhr morgens kamen wir alle heil in der Stadt Prabang an. Nach ca. 34 Stunden Busfahrt, eigentlich war die Rede von 18 Stunden gewesen.
Phuu Willkommen im chaotischen Laos.

PS: Reise niemals in der Regenzeit vom Norden Vietnam's nach Laos! :)

Dienstag, 27. August 2013

Vietnam Sa Pa

Auf zu unserem letzten Stopp in Vietnam. Unser Ziel: Das kleine Bergstätchen Sa Pa.
Die umliegende Landschaft mit ihren Bergen und Wasserfällen, Reisterassen und Dörfern macht Sa Pa wunderschön und den grossen Tourismus Boom mehr als wett.
Das Herz der Stadt schlägt am Markt.



 In Saigon traffen wir ein Österreichisches Päärchen welche vom Norden in den Süden reisten und uns besonders Sa Pa und die Übernachtung in einem der Bergdörfer empfohlen. Sie erzählten uns von Mamma Su, die bei der Bushaltestelle in Sa Pa auf neue Touristen wartet, um diese von ihrem Häuschen und Dorf zu überzeugen.


Wir kamen in Sa Pa an und traffen auf Mamma Su, die uns herzlichst empfang und mit in ihr Dorf Hua Thao nahm. Wir wandereten ca. 4 h an einigen Bergdörfern vorbei in ihr Dorf und waren für eine Nacht ihre Gäste. Das alte aus Bambus bestehende Haus ist einfach und schlicht eingerichtet. Gekocht wird direkt neben den Betten auf einem offenen Feuer, weshalb es auch stark nach Rauch riecht. Am späteren Nachmittag liefen wir zu einem Wasserfall, wo wir uns abkühlten und Badeten.




 Schön ausgeschlafen ging es am nächsten Morgen auf einem anderen steilen Weg zurück nach Sa Pa.



Vietnam Halong Bay - Cat Ba

Von Hanoi aus gings weiter zur Cat Ba Insel. Wir warteten zur abgemachten Zeit vor unserem Hotel, doch wir wurden und wurden einfach nicht abgeholt. Uns wurde es mulmig und wir fühlten uns vergessen. Wir hörten von anderen Reisenden, dass man nicht selten bei Buchunung zur Halong Bay übers Ohr gehauen wird. Nun wir hatten doch noch Glück und wurden nicht übers Ohr gehauen, sondern einfach nur vergessen.
Das hatte zwar den Nachteil, dass wir viel später als geplant in Cat Ba ankamen, jedoch fast ein Privat-Schiff hatten :).

Cat Ba lebt es vom Tourismus und ist deshalb auch voll von Hotels, Bars und Restaurants. Jedoch hat es so viele Strände und Buchten, dass es für jeden möglich ist einen eigenen Strandabschnitt zu finden. Diese erreicht man nur mit einem Kayak.
Und genau das hatten wir vor.



Mit der runtergehandelten Hoi An-Hängematte im Gepäck paddelten wir los.

An vielen Wasserhäusern und Kalksteinfelsen vorbei, fanden wir einen kleinen, naturbelassen Sandstrand. An zwei kleinen Bäumen konnten wir unsere Hängematte super befestigen. So genossen wir die Halong Bay.

Vietnam Hanoi

Von Ninh Binh schnappten wir uns einen Bus nach Hanoi. In der Hauptstadt traffen wir gegen den späteren Nachmittag ein.
Die Stadt ist sehr belebt und das nördliche Wirtschaftszentrum.
Es regnete oft, Gott sei Dank bekamen wir einen Bakery Tipp von einer Kollegin. In Joma’s Bakery konnten wir die langen Regenstunden absitzen und richtig gut schlemmen.

Opfergaben in Vietnam
Es ist nicht ungewöhnlich dass man während dem Shoppen durch die Strassen, den Rauch eines Feuers riecht. Die Quelle dazu findet man meist an Strassenrändern. Dort verbrennen die Vietnamesen Geld "falsche Banknoten" diese dienen als Opfergaben für ihre Vorfahren. 


Der Hoan Kiem See oder Schwert-See ist Hanois berühmtester See und trennt Alt-Hanoi vom einstigen französischen Kolonialviertel.

Der Name des Sees („See des zurückgegebenen Schwertes“) geht auf eine variantenreiche Legende zurück.
Anfang des 15. Jahrhunderts, während der chinesischen Besatzung, übergab der Sage nach eine riesige, im See lebende, goldene Schildkröte dem armen Fischer Le Loi ein magisches Schwert, welches ihn unbesiegbar machte. Er benutzte das Zauberschwert, um in einem erbitterten Kampf (1418–1428) die Truppen der Ming Dynastie vernichtend zu schlagen, und wurde im Jahre 1428 König. Nach der Siegesparade begab sich der junge König zum See, um den Göttern zu danken. Da tauchte die goldene Schildkröte erneut auf und forderte das Schwert zurück. Bevor Le Loi sich entscheiden konnte, löste sich plötzlich das Schwert aus der Scheide, stieg zum Himmel empor und verwandelte sich in einen großen jadefarbenen Drachen, der über dem See schwebte und dann in die Tiefe stürzte.
Le Loi ernannte das Tier zum Schutzgeist des Sees. Aus Dankbarkeit und zur Erinnerung an dieses Ereignis ließ Le Loi auf einer kleinen Insel in der Mitte des Sees den dreistöckigen Schildkröten–Turm (Thap Rua) errichten, der bis heute das Wahrzeichen Hanois ist.




Der Schildkröten-Turm